Neue Wege

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Die Zeitschrift Neue Wege begleitet und analysiert weltweit die Sehnsucht nach und die Arbeit für Frieden, Gerechtigkeit und eine Wirtschaft, die den Menschen dient und die Lebensgrundlagen nicht zerstört.

Entscheidende Debatten des 21. Jahrhunderts werden deshalb im Schnittpunkt von Religion und Sozialismus ausgetragen. Die Monatschrift Neue Wege hat darin über 100 Jahre Erfahrung.

Die Neuen Wege nehmen die Bewegung und die Entwicklung des Geschichtsprozesses ernst und erkennen in den sozialen Kämpfen der Gegenwart die Fortsetzung der sozialen Botschaften und Errungenschaften früherer Zeiten, Kulturen und Religionen...

Digitalisierte Ausgaben der Neuen Wege 1906 bis 2014

 

100 Jahre Wipkinger Glockenstreik: Beilage zu Neue Wege 7-8/2017

Schrecken, Trauer und Versöhnung

Religiöse Potenziale im Theater von Milo Rau Rolf Bossart Der Schweizer Theaterregisseur Milo Rau hat mit seinen Stücken zur rumänischen Revolution, dem Genozid in Ruanda und dem Bürgerkrieg in der Demokratischen Republik Kongo Aufsehen erregt und Preise gewonnen. Er ist kein religiöser Autor. Dennoch entfalten seine Werke das, was Religionen zu leisten vermögen: die offene Vermittlung von Gegensätzen durch den Blick in den Himmel und die Hölle. Die Parallelität von Religion und Theater ist s...

Auszug aus dem Inhalt

Theater
Rolf Bossart
Schrecken, Trauer und Versöhnung bei Milo Rau
Stephanie Gräve
Bei Regen keine Nazis
Women at work
Theatralische Interventionen von Theaterfrauen
Edmund Arens
Vorwärts zum Selfmade-Gott
Monika Schumacher-Bauer
Dorothy Day – Genossin in Christus

Kampf den Dämonen der Gewalt

Gedanken über ein Paar, dessen Geist noch heute weiterwirkt Kurt Seifert Der religiöse Sozialismus verdankt dem Wirken von Leonhard Ragaz und Clara Ragaz-Nadig entscheidende Impulse. Dabei scheint die Gestalt des Theologen ganz im Zentrum zu stehen. Ein genauerer Blick zeigt allerdings, dass wichtige Anstösse, vor allem in Fragen des Friedens, von seiner Frau ausgingen. Stellen Sie sich vor: Eine junge Frau aus gutbürgerlichem Hause absolviert eine ausgezeichnete Ausbildung als Lehrerin, lebt mehrere Jahre im Ausland und kehrt dann in ihre Heimatstadt zurück – allerdings ohne Aussicht, eine angemessene berufliche Tätigkeit zu finden. Endlich eröffnen sich ihr in der Sonntagsschule der Kirchgemeinde Möglichkeiten, die erworbenen pädagogischen Fähigkeiten zu erproben. Dort begegnet sie dem sechs Jahre älteren und noch unverheirateten Pfarrer der Gemeinde. Eine Romanze könnte beginnen. Doch dieser Mann war «immer ein bisschen ängstlich», wie sich seine Schwiegertochter Jahrzehnte nach ...