Neue Wege

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Die Zeitschrift Neue Wege begleitet und analysiert weltweit die Sehnsucht nach und die Arbeit für Frieden, Gerechtigkeit und eine Wirtschaft, die den Menschen dient und die Lebensgrundlagen nicht zerstört.

Entscheidende Debatten des 21. Jahrhunderts werden deshalb im Schnittpunkt von Religion und Sozialismus ausgetragen. Die Monatschrift Neue Wege hat darin über 100 Jahre Erfahrung.

Die Neuen Wege nehmen die Bewegung und die Entwicklung des Geschichtsprozesses ernst und erkennen in den sozialen Kämpfen der Gegenwart die Fortsetzung der sozialen Botschaften und Errungenschaften früherer Zeiten, Kulturen und Religionen...

Digitalisierte Ausgaben der Neuen Wege 1906 bis 2015

 

100 Jahre Wipkinger Glockenstreik: Beilage zu Neue Wege 7-8/2017

Eine Massnahme für Jeremy Fatton

Beratung von Menschen in der «kleinen Verwahrung» Matthias Hui Die Gesellschaft will Sicherheit. Gerichte verhängen häufig stationäre therapeutische Massnahmen. Damit werden Täter auf lange Zeit verwahrt und verbleiben oft isoliert im Gefängnis, weil es an Therapieplätzen mangelt. Eine Geschichte aus der Gegenwart. Jeremy Fatton* schreibt Tagebuch. Am 14. September 2017 notierte er: «07.00: Bin aufgestanden, schaltete meinen Wecker aus und blieb im Bett, weil ich Schmerzen hatte. Kurz vor 09....

Auszug aus dem Inhalt

Den Gefangenen Befreiung
Neue Wege-Gespräch mit Nekane Txapartegi
Wissen, was in Schweizer Gefängnissen passiert
Matthias Hui
Theologie hinter Gittern
Rosa Yassin Hassan
Vergewaltigt in Syriens Kellern
Mustafa Khalifa
Die Muschel
Kurt Seifert
Keine Revolution ohne Reformation

Kampf den Dämonen der Gewalt

Gedanken über ein Paar, dessen Geist noch heute weiterwirkt Kurt Seifert Der religiöse Sozialismus verdankt dem Wirken von Leonhard Ragaz und Clara Ragaz-Nadig entscheidende Impulse. Dabei scheint die Gestalt des Theologen ganz im Zentrum zu stehen. Ein genauerer Blick zeigt allerdings, dass wichtige Anstösse, vor allem in Fragen des Friedens, von seiner Frau ausgingen. Stellen Sie sich vor: Eine junge Frau aus gutbürgerlichem Hause absolviert eine ausgezeichnete Ausbildung als Lehrerin, lebt mehrere Jahre im Ausland und kehrt dann in ihre Heimatstadt zurück – allerdings ohne Aussicht, eine angemessene berufliche Tätigkeit zu finden. Endlich eröffnen sich ihr in der Sonntagsschule der Kirchgemeinde Möglichkeiten, die erworbenen pädagogischen Fähigkeiten zu erproben. Dort begegnet sie dem sechs Jahre älteren und noch unverheirateten Pfarrer der Gemeinde. Eine Romanze könnte beginnen. Doch dieser Mann war «immer ein bisschen ängstlich», wie sich seine Schwiegertochter Jahrzehnte nach ...