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Kampf den Dämonen der Gewalt

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Gedanken über ein Paar, dessen Geist noch heute weiterwirkt

Kurt Seifert

Der religiöse Sozialismus verdankt dem Wirken von Leonhard Ragaz und Clara Ragaz-Nadig entscheidende Impulse. Dabei scheint die Gestalt des Theologen ganz im Zentrum zu stehen. Ein genauerer Blick zeigt allerdings, dass wichtige Anstösse, vor allem in Fragen des Friedens, von seiner Frau ausgingen.

Stellen Sie sich vor: Eine junge Frau aus gutbürgerlichem Hause absolviert eine ausgezeichnete Ausbildung als Lehrerin, lebt mehrere Jahre im Ausland und kehrt dann in ihre Heimatstadt zurück – allerdings ohne Aussicht, eine angemessene berufliche Tätigkeit zu finden. Endlich eröffnen sich ihr in der Sonntagsschule der Kirchgemeinde Möglichkeiten, die erworbenen pädagogischen Fähigkeiten zu erproben. Dort begegnet sie dem sechs Jahre älteren und noch unverheirateten Pfarrer der Gemeinde. Eine Romanze könnte beginnen. Doch dieser Mann war «immer ein bisschen ängstlich», wie sich seine Schwiegertochter Jahrzehnte nach dessen Tod erinnert.1 So dauert es ganze sieben Jahre, bis er den Mut fasst, schriftlich um die junge Frau zu werben. Eine Freundin der Familie wird später schreiben: «Der Brief gehört zum Schönsten, was ein Mann einer Frau, die er liebt, sagen kann.»2

Die Frau erteilt dem Pfarrer allerdings eine Absage. Er ist zutiefst getroffen, denn der Mann glaubt, dass sie füreinander bestimmt seien. Er gibt nicht auf, und es entwickelt sich ein mehrmonatiger Briefwechsel, in dem sie ihn besser kennenlernt. Die junge Frau selbst gibt sich noch verschlossen – er rät ihr, Geduld zu haben. Schliesslich sagt sie zu, und der Mann teilt seinem Bruder die Verlobung mit: «Clara ist die Perle von Chur, weitaus das leuchtendste weibliche Wesen, das ich je gesehen; ein Glück, nur viel zu hoch für mich. Ich muss den Neid der Götter fürchten.» Das ist nicht der Plot einer Schnulze à la Rosamunde Pilcher, sondern der Beginn der gemeinsamen Geschichte von Leonhard und Clara Ragaz, geborene Nadig, die fast ein halbes Jahrhundert andauern sollte.

Gegen den Strom Für die Geschichte der schweizerischen Linken im Allgemeinen und für die Zeitschrift Neue Wege im Besonderenist das Werk dieses Paares von einer Bedeutung, an die gerade heute wieder erinnert werden sollte. Vor allem die Friedensbewegung der ersten Hälftedes zwanzigsten Jahrhunderts, in dem zwei ungeheure Weltkriege ausgetragen wurden, ist vom Ehepaar Ragaz ganz entscheidend geprägt worden. Die Erinnerung an diese Zeit und Bewegung ist gerade deshalb notwendig, weil heute Stimmen wieder stärker werden, die auf die vermeintliche Konfliktlösung durch Krieg drängen, statt am Frieden selbst zu arbeiten.

Unlängst war in der NZZ am Sonntag zu lesen: «Krieg gehört wie Mord und andere Konflikte zum Wesen des Menschen.»3 Was ist von der Behauptung zu halten, Krieg sei so etwas wie eine anthropologische Konstante? Gab es schon immer Krieg in der Menschheitsgeschichte – und wird es ihn immer geben? Leonhard und Clara Ragaz hätten dieser Aussage wohl mit deutlichen Worten widersprochen. «Widerspruch» ist ein treffender Begriff für das, was die beiden bewirkt haben: zumeist im Gegensatz zu den herrschenden Meinungen ihrer Zeit zu stehen und zu zeigen, dass es möglich ist, gegen den Strom zu schwimmen. Dafür haben Clara und Leonhard Ragaz Zeugnis abgelegt. Das sollte nicht in Vergessenheit geraten, weil es auch für uns Heutige von Bedeutung sein kann.

Kein Frieden, sondern Verstörung Wenn wir noch einen Schritt weiter in der Geschichte dieses Paares gehen, wird deutlich, dass es sich eben nicht nur um eine Geschichte privater Beziehungen handelt. Leonhard Ragaz, geboren 1868 als Sohn von Bergbauern, studiert Theologie in Basel, Jena und Berlin. Geprägt ist er vom politischen und theologischen Freisinn. Als Offizier gehört es zu seinen Aufgaben, Feldprediger zu sein. Im Rückblick auf jene Zeit wird Ragaz sich selbst als «Militarist»4 titulieren. Clara hingegen entwickelt sich unter dem Eindruck der Lektüre des 1889 erschienenen Buches Die Waffen nieder! von Bertha von Suttner zur Pazifistin.

Für Leonhard Ragaz kommt die Wende zum Pazifismus erst später. Seit 1908 ist er Theologieprofessor in Zürich und beobachtet im Sommer 1912 das Vorgehen des Staates, der Soldaten einsetzt, um einen lokalen Generalstreik zu brechen. Die Arbeiter sind damit ruhig gestellt, doch in dieser unheimlichen Stille nimmt Ragaz einen «Dämon des Bürgerkrieges» wahr. Er kritisiert, die bürgerliche Gesellschaft zeige hier eine «Abwesenheit sozialen Denkens und Empfindens». Würde es helfen, den Kontrahenten Frieden zu predigen? Ragaz setzt dagegen: «Frieden kann es nur geben, wo die Lebensordnungen der Menschen auf dem rechten Grunde stehen. In einer Gesellschaft, die sich so weit von der Wahrheit weg verirrt hat wie die unsrige, kann kein Friede sein, sondern nur Verstörung.» Notwendig sei eine «neue Gesellschaftsordnung».5

Die in Partei und Gewerkschaften organisierte Arbeiterklasse kämpft für eine andere Welt, die den Krieg in jeglicher Form überwinden will. Leonhard Ragaz setzt sich mit dieser aufstreben-den gesellschaftlichen Kraft auseinander und wird darüber zum Sozialisten. Clara geht auch in der Frage des politischen Engagements ihrem Mann mindestens einen Schritt voraus und tritt bereits 1913, ein halbes Jahr vor ihm, der Sozialdemokratischen Partei bei. 1935 werden sie gemeinsam wieder austreten – doch das ist ein anderes Kapitel.

Ideale und Wirklichkeit Leonhard Ragaz wähnte, einer «Wendung der Weltgeschichte» beizuwohnen, als er am 24. November 1912 die Eröffnung des Friedenskongresses der Zweiten Internationale in Basel erlebte. Er glaubte, die Zeit sei gekommen, «wo wir uns finden, wieder finden werden, alle die jetzt Getrennten, Feindlichen, in einer neuen Kirche». In Basel habe sich eine «Annäherung vollzogen zwischen den beiden Evangelien, dem Evangelium des Sozialismus und dem Evangelium Jesu». Nicht nur der Glaube eines umstrittenen Zürcher Professors der Theologie, sondern der Glaube von vielen drückte sich in solchen Worten aus, die sich in der Bewegung des religiösen Sozialismus gefunden hatten. Voller Hoffnung erklärte Ragaz, im «Herzen der sozialistischen Arbeiterschaft» sei «das kriegerische Ideal (…) erblasst, ja gestorben».6 Wenig später sollte sich das als eine grandiose Fehleinschätzung erweisen.

Der Ausbruch des Weltkriegs im August 1914 offenbarte ein vielfaches Scheitern: jenes der sozialistischen Internationale, deren Mitgliedsparteien zur «Vaterlandsverteidigung» aufriefen; der christlichen Kirchen, welche die Waffen segneten; der traditionellen pazifistischen Bewegung, die an Abrüstungsverhandlungen glaubte, die letztlich aber der Verschleierung der Aufrüstung dienten. Selbst grosse Teile der Frauenbewegung liessen sich von der Kriegsbegeisterung anstecken. Clara Ragaz trat dieser Haltung mit entschiedenen Worten entgegen. Ein Beispiel dafür liefert ihre bewegende Rede, die sie im Mai 1915 an der Generalversammlung des Schweizerischen Verbandes für Frauenstimmrecht in Biel hielt und die in den Neuen Wegen veröffentlicht wurde. Bekanntlich liegen die ersten 110 Jahrgänge unserer Zeitschrift in digitalisierter Form vor. So können Sie den Vortrag von Clara Ragaz mit wenig Aufwand in vollem Umfang nachlesen.7 Hier darum nur einige Kernpunkte ihrer Rede: Die Frauen hätten in diesem Krieg «Grossartiges geleistet an Hilfsarbeit, an Pflegedienst, an Opferbereitschaft […] – aber sie haben es geleistet für den Krieg, nicht gegen den Krieg». Und: «Warum haben wir Frauen versagt? Weil wir zu wenig wir selbst waren; weil wir zu abhängig vom Manne sind. Weil wir immer noch der Meinung sind, die Welt, wie sie die Männer für uns und für sich eingerichtet haben, sei die einzige zu Recht bestehende».

Wenn Clara Ragaz sagt: «Wir haben uns mit Verhältnissen abgefunden, mit denen wir uns niemals hätten abfinden dürfen», dann trifft das wohl nicht nur die Zuhörerinnen von einst, sondern auch uns Nachgeborene. Da wird nicht Verantwortung abgeschoben, sondern klar konstatiert: «Wir haben beide, Mann und Frau, zu falschen Göttern gebetet, er, indem er Kraft, Trotz und Gewalt zu den obersten Herrschern machte, wir sind die Frauen, Anm. KS, indem wir uns ihnen beugten; wir haben beide wider das Ideal des freien Menschen gesündigt; er, indem er uns unterdrückte, wir, indem wir uns unterdrücken liessen.»8

«Agentinnen Moskaus» Es blieb nicht nur bei Worten. 1915 wurde in Den Haag das Internationale Frauenkomitee für dauernden Frieden gegründet, die spätere Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF – die englische Abkürzung lautet WILPF). Kurz darauf übernahm Clara Ragaz den Vorsitz des schweizerischen Zweiges, dessen Präsidentin sie während drei Jahrzehnten blieb. Beim zweiten Kongress 1919 in Zürich wurde sie in die internationale Leitung gewählt und amtierte seit 1929 als eine der drei Vizepräsidentinnen. Zur Weltabrüstungskonferenz 1931/32 in Genf führte die IFFF eine Unterschriftensammlung durch.

Dank dem gewaltigen Einsatz von Clara Ragaz und ihren Mitstreiterinnen wurde diese Aktion in der Schweiz zu einem riesigen Erfolg: Mehr als 300000 Menschen – elf Prozent der erwachsenen Schweizerinnen und Schweizer – bekannten sich zur Parole: «Der Krieg ist geächtet, deshalb fordern wir die Ächtung der Kriegsmittel.» Die Reaktion liess nicht lange auf sich warten: In rechten Kreisen wurden die Friedensfrauen als «Agentinnen Moskaus» denunziert. Als besonders perfider Hetzer tat sich Oberstdivisionär Emil Sonderegger her-vor, der während des Generalstreiks im November 1918 die militärische Besetzung von Zürich geleitet hatte. Der von Sonderegger als «Kämpfer in der kommunistisch-jüdischen Front» persönlich angegriffene Leonhard Ragaz verteidigte die Arbeit der IFFF und entlarvte die Lügen des Oberstdivisionärs, der inzwischen zu einem Führer der Nazi-freundlichen Fronten geworden war.9

Eine radikale Gewaltkritik Das Pikante an dieser Geschichte ist: Clara und insbesondere Leonhard Ragaz kämpften an vorderster Front gegen eine Bolschewisierung der schweizerischen Linken – ein Thema, das auch im Zusammenhang mit 100 Jahren Russischer Revolution von einigem Interesse sein dürfte. Nach dem dreitägigen Landesstreik im November 1918, der angesichts eines Ultimatums des Bundesrats beendet werden musste (dieser hatte mit militärischem Eingreifen gedroht), zieht Leonhard Ragaz eine erste Bilanz. Die Angst des Bürgertums vor einem kommunistischen Putsch basiere auf der Lüge, die Arbeiterführer hätten einen solchen geplant. Originalton Ragaz: «Man fürchtet sich vor Gespenstern und bietet gegen sie Maschinengewehre auf.» Der Autor dreht den Spiess um und wirft dem Bürgertum einen «Bolschewismus von oben» vor: «Bolschewismus bedeutet Willkürregiment, Diktatur, Herrschaft einer Minderheit über die Mehrheit durch das Mittel der Gewalt. Wir fragen: hat unser herrschendes System all diese Dinge nicht reichlich geübt, besonders diese vier Kriegsjahre hindurch?» Er spielt damit insbesondere auf das Vollmachtenregime an, das der Landesregierung während Kriegszeiten ein politisches Handeln ermöglicht hatte, das parlamentarisch kaum kontrolliert werden konnte.

Ragaz sieht im «Bolschewismus von unten», der durch die erfolgreiche Revolution in Russland auch in der Schweiz Auftrieb erhalten hatte, eine grosse Bedrohung für die Arbeiterbewegung, vor allem wegen dessen Glauben an die Gewalt. Der Bolschewismus sei eine «Weltgefahr», denn er preise einen «sozialistischen Militarismus, der schlimmer ist als der kapitalistische war». Dagegen müssten die «Kräfte des guten Geistes sich erheben und den Menschen den Glauben an das Gute wiedergeben». Alleine so könne man den Bolschewismus bekämpfen – und ihm sein Recht geben! «Denn natürlich hat er auch, wie alles Starke, ein Recht. Wir müssen es ihm geben, nur anders, als er selbst es meint».10 Seine radikale Gewaltkritik, die ihn von Lenins Konzept des Kommunismus trennt, formuliert Leonhard Ragaz in seiner Broschüre Sozialismus und Gewalt, die im Frühjahr 1919 erscheint. Weil die Leitung der Sozialdemokratischen Partei einen Beitritt zur Kommunistischen Internationale anstrebt, kommt es im September 1919 zu einer Urabstimmung darüber. Im Vorfeld plädiert das Ehepaar Ragaz zusammen mit anderen Persönlichkeiten der religiös-sozialen Bewegung für ein Nein zum Beitritt. Im Aufruf «An die schweizerischen Sozialdemokraten» heisst es dazu: Der Leninismus «ist im Gewande der Revolution die schlimmste Contra-revolution». Und weiter: «Wir bekennen aber, dass uns gerade das von der dritten Internationale trennt, dass sie mit ihren Mitteln und ihrem Geiste noch an der alten Welt orientiert ist. Ihre Mittel sind die der bürgerlichen Welt.» Das «Reich der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, das wir herbeisehnen», könne nicht durch «Ungleichheit, Unfreiheit und Gewalttat» herbeigeführt werden.11 Die Urabstimmung ergibt eine klare Ablehnung des Beitrittsbegehrens.

Zentralstelle für Friedensarbeit Das ist einer der seltenen Siege, die Leonhard und Clara Ragaz verbuchen können. Zumeist befinden sie sich in der Minderheit, doch das kann ihre Bereitschaft, für das von ihnen als richtig Erkannte einzutreten, nicht mindern. 1921 gibt Ragaz seine Professur auf und zieht mit seiner Familie vom Zürichberg ins Arbeiterquartier Aussersihl. Clara und Leonhard Ragaz setzen sich für die Bildung von Arbeiterinnen und Arbeitern ein und unterstützen tatkräftig die Friedensbewegung. So wird in ihrem Haus in der Gartenhofstrasse 1924 die Schweizerische Zentralstelle für Friedensarbeit gegründet. Nach der Machtübernahme der Nazis in Deutschland wird das Haus zu einem Treffpunkt für Flüchtlinge, die anderswo keine Unterstützung finden.

Nachdem ein Parteitag der Sozialdemokraten im Januar 1935 eine grundsätzliche Zustimmung zur militärischen Landesverteidigung beschliesst, treten Leonhard und Clara Ragaz noch im gleichen Jahr aus der Partei aus. Bereits vor dem Parteitag erklärt Ragaz, dass die Kritik am Militarismus ein unabdingbarer Bestandteil des Sozialismus sein müsse. Doch es ist nicht nur die Militärfrage, die ihn der Partei entfremdet: «Die schweizerische Sozialdemokratie ist, zum mindestens in ihrer massgeblichen Führung, nicht mehr die Vertreterin des Proletariates, sie ist eine Reformpartei geworden.»12

Leonhard Ragaz nimmt kurz vor seinem Tod die Frage auf, wohin sich die religiös-soziale Bewegung entwickeln soll – und dabei revidiert er auch sein Urteil über den Kommunismus: In ihm mache sich eine Wahrheit geltend, «welche zu Christus wesentlich gehört und bloss die Verwirklichung der Agape des Urchristentums ist».13

Vom Glauben durchdrungen Die Aufgaben, die Clara und Leonhard Ragaz zu bewältigen hatten, müssen gewaltig gewesen sein. Die Schwiegertochter Trudi Ragaz hat der Filmemacherin Tula Roy erzählt, in diesem «Familienbetrieb für das Reich Gottes» hätten eben alle mitarbeiten müssen, denn: «wie es in Familienbetrieben immer läuft, da müssen alle helfen, sonst geht gar nichts».14 Ein kurzer Brief aus dem Jahr 1931 mag das verdeutlichen: «Lieber Leonhard, Mitternacht ist schon längst vorüber und ich sollte für die Liga noch etwas erledigen und mit meinen Postsachen zur Helvetia-Post. So wird mein Gruss an Dich nur kurz. Deine Clara».15 Heute würden wir vielleicht von Selbstausbeutung sprechen.

Nein, das ist keine religiös-sozialistische Heiligenverehrung. Aber es gilt wahrzunehmen, was Menschen möglich ist, wenn sie vom Glauben an ein kommendes Reich der Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit durchdrungen sind – ohne in Dogmatismus zu erstarren, sondern immer wieder auf der Suche nach der Wahrheit. •

1 Tula Roy: Auf den Spuren von Clara Ragaz. Neue Wege 10/1997, S. 294–300; Zitat S. 296. 2 Helen Kremos: Clara Ragaz-Nadig (1874 bis 1957) – ein Lebensrückblick. Neue Wege 10/1997, S. 280–292. 3 Thomas Maissen: Nach dem Krieg wird vor dem Krieg. NZZ am Sonntag, 4. Juni 2017. 4 Zitiert nach Willy Spieler, Stefan Howald, Ruedi Brassel-Moser: Für die Freiheit des Wortes. Neue Wege durch ein Jahrhundert im Spiegel der Zeitschrift des religiösen Sozialismus, TVZ 2009, S. 219. 5 Leonhard Ragaz, Emanuel Tischhauser: Der Zürcher Generalstreik: Teil I, II und III. Neue Wege 8/1912, S. 291–310. 6 Leonhard Ragaz: Friede auf Erden. Eindrücke vom Friedenskongress der Internationale in Basel. Neue Wege 12/1912, S. 462–470. 7 Mehr dazu über www.e-periodica.ch. 8 Clara Ragaz: Die Frau und der Friede. Neue Wege 6/1915, S. 240–254. 9 Siehe dazu Autorenangabe – der Verfasser ist Leonhard Ragaz: Rundschau. Zur Chronik. Neue Wege 11/1933, S. 533–544. 10 Leonhard Ragaz: Der Kampf gegen den Bolschewismus. Neue Wege 12/1918, S. 550–571. 11 Autorenangabe – unterzeichnet von 22 Personen: An die schweizerischen Sozialdemokraten. Neue Wege 8/1919, S. 402–408. 12 Leonhard Ragaz: Zu meinem Austritt aus der sozialdemokratischen Partei. Neue Wege, 1/1936, S. 13–25. 13 Leonhard Ragaz: Zur Neuorientierung der religiös-sozialen Bewegung. Neue Wege 11/1945, S. 548–555. 14 Vgl. Fussnote 1, S. 297. 15 Ebd., S. 299.

Kurt Seifert, *1949, befasst sich schon seit längerem mit dem religiösen Sozialismus, muss aber gestehen, dass er bislang nur wenig über Clara Ragaz-Nadig wusste. Er ist Mitglied der Redaktion der Neuen Wege.