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Jahresversammlungen der Religiös-Sozialistischen Vereinigung und der Freundinnen und Freunde der Neuen Wege

Datum/Zeit:
Samstag, 14. Juni 2014
Ort:
Gemeindehaus der Lutherkirche, Schulstrasse 13; Konstanz (!)

Auf nach Konstanz!Jahresversammlungen der RESOS und der Neuen Wege Samstag, 14. Juni 2014 in Konstanz im Gemeindehaus der Lutherkirche, Schulstrasse 13 ca. 6 Minuten zu Fuss ab Bahnhof Konstanz

Zugverbindungen via Zürich: Chur: 6.06 Uhr, Bern: 6.32 Uhr, Basel: 6.33 Uhr, Zürich: 7.37 Uhr, ab St. Gallen 7.37 Uhr, Konstanz an: 8.54 Uhr

ab 9 Uhr Kaffee und Tee

RESOS (Religiös-Sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz) 9.30 bis 10.45 Uhr 1. Bericht der letzten Jahresversammlung 2. Jahresbericht 2013 3. Jahresrechnung 2013 und Revision 4. Jahresbudget 2014 5. Rücktritte und Wahlen 6. Anträge 7. Verschiedenes

Freundinnen und Freunde der Neuen Wege 11.00 bis 12.15 Uhr 1. Bericht JV 2013 2. Jahresbericht 2013 3. Jahresrechnung 2013 und Revision; Budget 2014 4. Wahlen 5. Anträge 6. Aussprache mit Redaktion und Redaktionskommission 7. Verschiedenes

ab 12.30 Uhr, Mittagessen im Hotel Graf Zeppelin, Stephansplatz 15 in Konstanz

14.15 Uhr: Referat von Hans Ulrich Gerber, Präsident IFOR «Unterwegs ins Zeitalter der Gewaltfreiheit – Überlegungen zur pazifistischen Bewegung in den letzten hundert Jahren und zum heutigen Diskurs um gerechten Frieden und Versöhnung»

Hans Ulrich Gerber ist seit 2010 Geschäftsführer von IFOR Schweiz und Präsident des Internationalen Versöhnungsbundes. In einer Täuferfamilie im Jura aufgewachsen, wurde er nach der landwirtschaftlichen Lehre Primarlehrer, dann Katechet der reformierten Kirche des Kantons Bern. Er studierte Theologie in Elkhart/USA und war danach Pastor in der Mennoniten-Gemeinde Bern. Während einigen Jahren arbeitete er bei der Mennonitischen Weltkonferenz als Sekretär des Friedenskomitees und für Programmplanung. Von 1992 bis 2002 war Gerber Europadirektor des Mennonite Central Committee (MCC). Von 2002 bis 2009 war er Koordinator der Dekade zur Überwindung von Gewalt beim Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf. Er begleitet nach wie vor eine kleine Mennonitengemeinde in La Chaux-d‘Abel in ehrenamtlicher pastoraler Rolle.

IFOR Schweiz (Internationaler Versöhnungsbund Schweizer Zweig) in der heutigen Form entstand 2011 aus dem Zusammenschluss des Forums für Friedenserziehung (IFOR Deutschschweizer Zweig) und des MIR Romand (französischsprachiger Zweig). IFOR (International Fellowship of Reconciliation) ging hervor aus der ersten Kirchlichen Friedenskonferenz in Konstanz Anfang August 1914, vor hundert Jahren.

In der Schweiz ist die Geschichte von IFOR verknüpft mit dem Kirchlichen Friedensbund und der Vereinigung pazifistischer Pfarrer und überschneidet sich stark mit dem religiösen Sozialismus, insbesondere in der Person von Leonhard Ragaz. Wichtig ist nicht IFOR als Organisation, von Bedeutung ist die nach wie vor höchst aktuelle Bewegung der Gewaltfreiheit, die Stéphane Hessel «die prägende Kraft des angefangenen Jahrhunderts» nannte. Vernetzung und Zusammenarbeit quer durch zum Teil historische gewachsene Organisationen sind angesagt. Damit soll die Gewaltfreiheit als soziale und politische Kraft zur Veränderung in Richtung Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit gestärkt werden.