Neue Wege

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Die Zeitschrift Neue Wege begleitet und analysiert weltweit die Sehnsucht nach und die Arbeit für Frieden, Gerechtigkeit und eine Wirtschaft, die den Menschen dient und die Lebensgrundlagen nicht zerstört.

Entscheidende Debatten des 21. Jahrhunderts werden deshalb im Schnittpunkt von Religion und Sozialismus ausgetragen. Die Monatschrift Neue Wege hat darin über 100 Jahre Erfahrung.

Die Neuen Wege nehmen die Bewegung und die Entwicklung des Geschichtsprozesses ernst und erkennen in den sozialen Kämpfen der Gegenwart die Fortsetzung der sozialen Botschaften und Errungenschaften früherer Zeiten, Kulturen und Religionen...

Digitalisierte Ausgaben der Neuen Wege 1906 bis 2014

 

100 Jahre Wipkinger Glockenstreik: Beilage zu Neue Wege 7-8/2017

Option für die Optionen der Armen?

Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und Afrika auf dem Prüfstand. Mit humanitärer Rhetorik verkauft die Europäische Union ihre Handelsinteressen als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung afrikanischer Staaten. Die Bedürfnisse der Armen werden nicht berücksichtigt. Problematisch ist dies nicht nur aus befreiungstheologischer, sondern auch aus ökonomischer Sicht. In den letzten fünfzehn Jahren wurden die Beziehungen zwischen der EU und Afrika vor allem durch die Verhandlungen um die sogenannt...

Auszug aus dem Inhalt

EUropa – aber anders!
Boniface Mabanza Bambu
Handel EU-Afrika: Option für die Armen?
Andreas Gross
Transnationale Demokratisierung
Neue Wege-Gespräch mit Anna Jikhareva
Diskutieren über eine linke, progressive EU
Alexandra Strickner
Eine andere Handelspolitik
Manfred Böhm
Sonntag – Fenster in die Freiheit

Kampf den Dämonen der Gewalt

Gedanken über ein Paar, dessen Geist noch heute weiterwirkt Kurt Seifert Der religiöse Sozialismus verdankt dem Wirken von Leonhard Ragaz und Clara Ragaz-Nadig entscheidende Impulse. Dabei scheint die Gestalt des Theologen ganz im Zentrum zu stehen. Ein genauerer Blick zeigt allerdings, dass wichtige Anstösse, vor allem in Fragen des Friedens, von seiner Frau ausgingen. Stellen Sie sich vor: Eine junge Frau aus gutbürgerlichem Hause absolviert eine ausgezeichnete Ausbildung als Lehrerin, lebt mehrere Jahre im Ausland und kehrt dann in ihre Heimatstadt zurück – allerdings ohne Aussicht, eine angemessene berufliche Tätigkeit zu finden. Endlich eröffnen sich ihr in der Sonntagsschule der Kirchgemeinde Möglichkeiten, die erworbenen pädagogischen Fähigkeiten zu erproben. Dort begegnet sie dem sechs Jahre älteren und noch unverheirateten Pfarrer der Gemeinde. Eine Romanze könnte beginnen. Doch dieser Mann war «immer ein bisschen ängstlich», wie sich seine Schwiegertochter Jahrzehnte nach ...