Neue Wege

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Die Zeitschrift Neue Wege begleitet und analysiert weltweit die Sehnsucht nach und die Arbeit für Frieden, Gerechtigkeit und eine Wirtschaft, die den Menschen dient und die Lebensgrundlagen nicht zerstört.

Entscheidende Debatten des 21. Jahrhunderts werden deshalb im Schnittpunkt von Religion und Sozialismus ausgetragen. Die Monatschrift Neue Wege hat darin über 100 Jahre Erfahrung.

Die Neuen Wege nehmen die Bewegung und die Entwicklung des Geschichtsprozesses ernst und erkennen in den sozialen Kämpfen der Gegenwart die Fortsetzung der sozialen Botschaften und Errungenschaften früherer Zeiten, Kulturen und Religionen...

Digitalisierte Ausgaben der Neuen Wege 1906 bis 2014

 

100 Jahre Wipkinger Glockenstreik: Beilage zu Neue Wege 7-8/2017

Jenseits der Zwangsläufigkeit

Ein Gespräch über die Russische Revolution und die Transformation von Beziehungsweisen Neue Wege-Gespräch von Matthias Hui und Kurt Seifert mit Bini Adamczak NW: Was für ein Ereignis war die russische Revolution von 1917 aus Ihrer Sicht?Bini Adamczak Ich halte es für sinnvoll, weniger von einem Ereignis als von einem Prozess der Revolution zu sprechen. Der Begriff des Ereignisses arbeitet einer Vorstellung von Revolution als Aufstand, als Machteroberung zu, die noch heute weit verbreitet ist....

Auszug aus dem Inhalt

100 Jahre Russische Revolution
Neue Wege-Gespräch mit Bini Adamczak
Jenseits der Zwangsläufigkeit
Boris Kagarlitzky
Revolution – eine Herausforderung der Geschichte
Regina Elsner
Getrennte Wege? Russische Orthodoxe Kirche und Staat
Kurt Seifert
Dialektik der Macht
Jürgen Moltmann
Lebendiger Gott, erneuere und verwandle uns!

Kampf den Dämonen der Gewalt

Gedanken über ein Paar, dessen Geist noch heute weiterwirkt Kurt Seifert Der religiöse Sozialismus verdankt dem Wirken von Leonhard Ragaz und Clara Ragaz-Nadig entscheidende Impulse. Dabei scheint die Gestalt des Theologen ganz im Zentrum zu stehen. Ein genauerer Blick zeigt allerdings, dass wichtige Anstösse, vor allem in Fragen des Friedens, von seiner Frau ausgingen. Stellen Sie sich vor: Eine junge Frau aus gutbürgerlichem Hause absolviert eine ausgezeichnete Ausbildung als Lehrerin, lebt mehrere Jahre im Ausland und kehrt dann in ihre Heimatstadt zurück – allerdings ohne Aussicht, eine angemessene berufliche Tätigkeit zu finden. Endlich eröffnen sich ihr in der Sonntagsschule der Kirchgemeinde Möglichkeiten, die erworbenen pädagogischen Fähigkeiten zu erproben. Dort begegnet sie dem sechs Jahre älteren und noch unverheirateten Pfarrer der Gemeinde. Eine Romanze könnte beginnen. Doch dieser Mann war «immer ein bisschen ängstlich», wie sich seine Schwiegertochter Jahrzehnte nach ...